Die Basis-Rentenversicherung

Beiträge jährlich bis € 40.000 als Sonderausgaben steuerlich absetzbar

  • Beginnend im Jahr 2005 konnten damals 60 Prozent der Beiträge bis zu einem Höchstbeitrag von 20.000 Euro pro Jahr als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden.

  • Der Prozentsatz steigt jedes Jahr um zwei Prozentpunkte an, so dass im Jahr 2015 bereits 80 Prozent steuerlich absetzbar sind. Ab 2025 ist der gesamte Beitrag abzugsfähig.

  • Für gemeinsam mit dem Ehepartner steuerlich veranlagte Versicherte verdoppelt sich  der Sonderausgaben-Höchstbeitrag auf 40.000 Euro pro Jahr.

Soweit Sie Beiträge in ein berufsständisches Versorgungswerk oder Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen, sind diese auf den Höchstbeitrag zur Basis-Rentenversicherung anzurechnen. Als Arbeitnehmer müssen Sie sich die Beiträge des Arbeitgebers zur gesetzlichen Rentenversicherung anrechnen lassen.

Lebenslange Rentenzahlung
Die Basis-Rentenversicherung garantiert eine lebenslange monatliche Rente. Der Rentenbeginn ist für alle seit dem 01.01.2012 abgeschlossenen Basis-Rentenversicherungsverträge nach Vollendung des 62. Lebensjahres möglich. Sie können aber auch einen späteren Beginn mit dem Versicherer vereinbaren.

Ein Kapitalwahlrecht hat der Gesetzgeber nicht zugelassen. Auch können Sie die Basis-Rentenversicherung nicht beleihen, nicht verpfänden und nicht auf andere Personen übertragen. Eine Vererbung ist nur auf den Ehepartner möglich, ist dieser nicht vorhanden, auf die kindergeldberechtigten Kinder.

Zuzahlungen sind möglich
Sie können die Beitragszahlung zu dem Basis-Rentenvertrag flexibel gestalten. So haben Sie die Möglichkeit, den regelmäßigen Beitrag geringer zu wählen, um dann in Abhängigkeit von der Einkommenssituation in dem jeweiligen Jahr Zuzahlungen in den Vertrag bis zum Höchstbeitrag von 20.000 Euro oder bei Verheirateten von 40.000 Euro zu leisten. Die Zuzahlung fällt ebenfalls in den Sonderausgabenabzug und erhöht die Rente im Alter.

Höhe der Rentenbesteuerung hängt vom Jahr der ersten Basis-Rentenzahlung ab
Wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung sind auch die späteren Rentenzahlungen aus der Basis-Rentenversicherung steuerpflichtig. Beginnend im Jahr 2005 waren 50 Prozent mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern, bis zum Jahr 2020 steigt der Anteil für jeden neuen Rentenjahrgang um zwei Prozentpunkte, danach bis 2040 jährlich um einen Prozentpunkt.

Das Finanzamt errechnet nach dem ersten Jahr des Basis-Rentenbezuges den steuerfreien Teil der Rente und legt diesen als lebenslangen Freibetrag fest.

Hinterbliebenenschutz und Berufsunfähigkeitsabsicherung können Sie in einen Basis-Rentenvertrag einschließen
Auf Wunsch bieten die Versicherer für den Hinterbliebenenschutz und die Berufsunfähigkeits-absicherung verschiedene Lösungen:

  • Verstirbt der Versicherte, wird das zum Zeitpunkt des Todes im Vertrag vorhandene Kapital für eine lebenslange Hinterbliebenenrente des Ehepartners verwendet. Ist ein Ehepartner nicht vorhanden, zahlt der Versicherer eine zeitlich befristete Rente an die kindergeldberechtigten Kinder, maximal bis zum 25. Lebensjahr.

  • Sie können aber auch bei Vertragsabschluss die Höhe einer Hinterbliebenenrente fest-legen. Diese Hinterbliebenenrente ist dann bereits ab Vertragsbeginn in der vereinbarten Höhe versichert und hängt nicht von der Höhe des zum Zeitpunkt des Todes im Vertrag vorhandenen Kapitals ab.

  • In einen Basis-Rentenvertrag können Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung einschließen, deren Beitragsanteile auch unter die steuerliche Förderung fallen. Für den Fall der Berufsunfähigkeit lässt sich so eine Beitragsfreistellung zum Basis-Rentenvertrag und zusätzlich eine monatliche Berufsunfähigkeit vereinbaren.

Flyer Basis-Rente

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